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So, und nun die versprochene Aussage von Fräulein Nick dazu - knieet nieder, o Gemeinschaft der Wissenssuchenden und erschauert angesichts der Weisheit und Kenntnis der Desiree Sankt Nick...:

"Liebe Sonja!
Ich finde sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gibt es gar nicht. Es gibt nur ein erotisches Betriebsklima, und das kann dem grauen Büroalltag sehr förderlich sein, aber dazu gehören immer zwei. In deinem Fall ist es eine unwürdige Unverschämtheit. Ich muss Dir leider sagen, dass der Ausweg manchmal wirklich nur sein kann, den Job zu wechseln. Als Frau sollte man die süßen Krallen ausfahren und auch dem Boss eine Quittung erteilen. Wenn Du erst einen neuen Job hast, lässt Du Dich nochmal so richtig schön lange krankschreiben. Aber sei innerlich auf den Absprung vorbereitet!
Dies ist ein typisches Frauendilemma:Wir müssen begreifen, dass wir unser Leben ändern können, dürfen uns eingefahrenen Situationen nicht ausliefern und sollten daran arbeiten, Abhängigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn es wirklich "kriminell" wird, dann geh zum Rechtsanwalt. Such Dir langfristig ein paar Beweise, an denen Du festmachen kannst, wie Du ausgebeutet wirst. Schade, schade, schade, dass der Typ Dir nicht zusagt. Es könnte so schön sein, wenn Du all den Spass, den eine wunderbare Liaison bereiten kann, mit dem Berufsalltag verknüpfen könntest. Dann würde die Arbeit doch endlich wieder Spass machen.
Das Beste für Dich wäre, so lange den Job zu wechseln, bis Du einen Chef gefunden hast, in den Du Dich verliebst. Stell Dich schön dumm bei Deinem Arbeitgeber an, denn nur wenn Du von ihm entlassen wirst, gibt`s Arbeitslosengeld. Irgendwann auf Deiner Tour landest Du bei einem attraktiven Boss, mit dem Du es einfach auf dem Konferenztisch machst. Dann mußt Du nur noch die Ehefrau wegbeissen und schon bist Du selbst Frau Direktor."

So Freunde - jetzt erstmal Luft holen, die Handmuskeln ganz behutsam wieder lockern, aufhören mit den Zähnen zu knirschen und bitte nicht schon wieder an der Erkenntnis zu verzweifeln, dass Dummheit sich nicht nur nicht ausrotten läßt, sondern stattdessen immer prächtiger gedeiht.

Ich möchte mich eigentlich gar nicht so lange dazu auslassen - Dünnschiss wird im Klo abgelegt und mit einem Druck auf die Spülung terminiert - sicherlich nicht von allen Seiten betrachtet und diskutiert. Fräulein Nick spricht für sich, ihre Lebensgewandtheit, ihren Realitätssinn und sicher ein Stück weit auch über ihren eigenen Werdegang im Leben.

Meinerseits sei nur Folgendes angemerkt: wer in diesem Text von ihr auch nur einen Absatz oder Satz findet, der ihm/ihr zusagt, der sollte spätestens ab diesem Zeitpunkt einsehen unde akzeptieren, dass er auf dem Weg der Evolution irgendwo einen U-Turn hingelegt hat. Furchtbar ist, dass dieses Buch gekauft wird - ja, es ist schon unerträglich, dass es Leute gibt, die sowas zum Druck zulassen. Ich bin der Meinung, wenn man schon Killerspiele verbieten möchte wegen der gefährlichen Wirkung auf psychotische Kids gänzlich vom Markt neben möchte, dann muß man erst Recht angesichts der Ergebnisse der PISA-Studien dafür sorgen, dass eine umfassende Zensur eingeführt wird, damit Menschen wie Fräulein Nick nicht auch noch motiviert werden, ihre Gehirnblähungen im gesellschaftlichen Fahrstuhl abzulassen.

Meinungsfreiheit ist toll - aber Sie bedeutet eben nicht, dass jeder eine Meinung haben muß oder/und sie verbreiten muß. Das ist ein Unterschied, Leute !!!
25.2.07 12:34
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


chadim (26.2.07 13:01)
Felix qui potuit rerum cognoscere causas

Es ist nicht jedem vergönnt den Boden des Glases zu erkennen, selbst wenn der Inhalt trübe ist!
Wer den Worten der Xanthippe Glauben schenkt, ist ohnehin verloren in den Weiten des Weltmeeres.
Denn ähnlich der Frau des Sokrates leert auch die Frau der hängenden Brüste Ihren geistigen Nachttopf über unseren Köpfen aus.

Ergo: Index librorum prohibitorum oder am besten gleich ab ins Feuer mit Buch und Autorin.
Wobei man ja auch mal überlegen sollte die Leser zu bestrafen, denn dumm ist, wer dummes sagt; dümmer ist, wer darauf hört.

Oremus Primus inter pares
G.

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