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Und ein Wehklagen erhob sich allenthalben

Es gibt so gewisse 24 Stunden-Zeiträume, die immer mal wieder gern auftauchen und einem so ein klein wenig die Lust am Aufstehen gehörig vermiesen.

...und so lobpreise ich den Herrn, dass er mir grad mal wieder so ein Minispiel beschert.

Ja, ich gebs ganz offen zu - ich bin ein passionierter Hirnficker. Für die, die nicht das Vergnügen haben, mit mir in ständigem Austausch zu stehen: "Hirnficken" beschreibt den Vorgang, wenn man nicht in der Lage ist, gewisse Gedankengänge wenigstens mal vorübergehend zu unterbinden, ja, sich sogar voller Begierde immer wieder zwanghaft darauf stürzt.

Ich persönlich habe hierbei eine gewisse Spezialrichtung entwickelt, in dem ich mich auf Ex-Freundinnen spezialisiert hab, und ich darf ohne jede Arroganz verkünden, dass ich mir gute Chancen auf ein Plätzchen auf dem Treppchen ausrechne, wenn "Hirnficken" dereinst olympisch werden sollte.

Nun, dementsprechend ist bei mir grad Wettbewerbspause, da sämtliche Ex-Freundinnen - für meine Verhältnisse - abgearbeitet sind. Ja, eigentlich hoffe ich sogar, dass meine aktive Karriere im "Hirnficken" beendet ist und ich nicht unfreiwillig ein Comeback feiern muß.

Aber da ein echter Sportsgeist nunmal nicht ohne die Droge Leistungssport zu leben vermag, muß ich mir anscheinend eine andere Betätigung suchen. Zur Zeit konzentrier ich mich dabei auf das Training im Bereich "Hirnficken:Probleme von Nahestehenden". Das ist eine Unterliga zur Champion`s-League des Hirnfickens bezüglich Ex-Freundinnen, weil es nicht ganz so auf die Knochen geht; aber man sollte es dennoch nicht leichtfertig als Weichei-Hirnficken abtut, auch hier werden bisweilen bemerkenswerte Leistungen erbracht.

Nun gut, während ich mich also gestern wieder mal ordentlich in das Gehirn stiess, fuhr ich erstmal fast beim Einparken eine Oma um - tja, mein Gott, wenn ich halt beschäftigt bin, bin ich nunmal beschäftigt.....Aber weiter im Takt und nicht so gehemmt: auf Arbeit habe ich wirklich alles verhunzt und zu allem Überfluss ging ich in diesem Zustand zur Bank Geld abheben. Konsequent wie ich nunmal bin, hielt ich mich dabei gar nicht erst damit auf, das vom Geldautomaten ausgespuckte Geld einzustecken - ich mein, hey, die Karte muß doch reichen oder ? Nun, ich denke, irgendein nächster Kunde wird sich schon über meine großherzige Spende gefreut haben.

Am Abend gabs dann richtig Party. Nachdem ich endlich mal wieder die Muße fand, mich mit meiner vernachlässigten Kloschüssel zu unterhalten (sprich: gereihert habe), war ich schon fast der Meinung, dass die Trainingseinheit bezüglich des "Hirnfickens" alles in allem doch recht erfolgreich war und ein Ende verdiente - nun, aber ich wäre nicht Resurrectio der Unerbittliche, wenn ich nicht bis tief in die Nacht weiter gerammelt hätte....

Nun, neuer Tag, neues Glück ? Weit gefehlt, Freunde, wer das jetzt vermutet, der hat noch wenig Plan vom Leben. Heut morgen, nach einer entsprechend entspannten und erholsamen Nacht, durfte ich zum Arbeitsamt, aka Bundesagentur für Arbeit, aka Agentur für Arbeit. Ich bin nämlich verpflichtet, mich zum Ende meiner Ausbildungszeit arbeitssuchend zu melden. Macht ja auch Sinn, denn speziell Richter- und Rechtsanwaltsstellen werden ja ständig beim Arbeitsamt ausgeschrieben....blök. Nun, ich kam in diese Halle und stellte erfreut fest, dass der Staat sich wohl denkt, nun, wenn wir den Leuten schon nicht mit Arbeitsplätzen helfen können, dann verbreiten wir doch einfach etwas Stimmung. Helle Räume, Sonnenlicht, das von dem freundlichen Lächeln der Mitarbeiterinnen perlt, Pflanzen. Und a pro pos Mitarbeiterinnen: Alter Falter, was haben die da für Bräute !!! Alle so um die 20, knallenge Klamotten....nun, ich mußte bei dem Anblick irgendwie an den letzten Streifen mit Gina Wild denken....Kurzum, die schlappen 1 1/2 Stunden, die ich da warten mußte, vertrieb ich mir damit, zu überlegen, zu welcher der jungen Miezen ich wohl dürfte. Nun, auch ich war damit natürlich wieder voll in die Schicksalsfalle getappt. Mein Name wurde natürlich nicht von einer der 6 Amazoninnen ausgerufen - nein, statt dessen tauchte auf einmal Herr Z. vor mir auf, ca. 62 Jahre alt, Hawaiihemd, Hitler-Scheitel, breiter fränkischer Dialekt - nun, ich wußte gleich: jaaa, Freunde da oben, hier bin ich gut aufgehoben. Herr Z. gehört offensichtlich zu den deutschen Behördenmitarbeitern, die den Zweck der anderen Menschen darin sehen, ihn in Ruhe zu lassen. Damit ist er natürlich für den Job beim Arbeitsamt prädestiniert. Er erinnert ein wenig an diesen komischen krötenähnlichen grünen halbblinden Typen mit Stock bei den Simpsons, allerdings mit dem Gemüt des Kraftwerbesitzers....Na, ich hatte Spass.

Ich freu mich - Wochenende. Trainingscamp "Hirnficken", ich komme !
9.3.07 12:23
 


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